Entbindung in Schwedt

Die Krankenkasse AOK Brandenburg hat das Klinikum Schwedt sowie einen ehemaligen Chefarzt wegen Sozialversicherungsbetrugs bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) angezeigt. Es gehe um die hohe Zahl von angeblichen Notfall-Geburten seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004, bestätigte AOK-Sprecher Jörg Trinogga gestern. Mindestens 400 Polinnen haben seither in Schwedt entbunden - und hatten angegeben, dass plötzlich die Wehen eingesetzt hätten. Die AOK geht aber davon aus, dass es sich nicht wirklich um Notfälle gehandelt habe. Vielmehr habe das Klinikum Schwedt mit seinem polnischen Chefarzt für Gynäkologie gezielt um die jungen Frauen geworben - mit Flyern, einer Telefon-Hotline und einer Internetseite auf Polnisch.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.04.2008