Der kleine Dienstweg hat funktioniert

Ein grenzüberschreitendes Informationsnetz mit computergestütztem Kartensystem in drei Sprachen (Deutsch, Tschechisch und Polnisch) soll künftig installiert werden. Im Fall eines Hochwassers können dann alle Seiten darauf zugreifen. Informationspannen wie beim Bruch des Witka-Staudamms beim Augusthochwasser sollen damit verhindert werden, hieß es bei der Podiumsdiskussion aus Anlass des Polnischen Frühlings in der Turmvilla.
Bei den Pegeln seien dem Landkreis Görlitz dagegen die Hände gebunden. „Doch es passiert nichts, das gefällt uns nicht“, so Werner Genau. Und er setzte noch eins darauf: Es ist bereits die Hochwasserdemenz an einigen Stellen zu verzeichnen.“ Dabei fordert der Kreis einen weiteren Pegel oberhalb von Görlitz in Richtung Bad Muskau. Mancher staunte dann in der Runde, als der Przewozer Bürgermeister erklärte, dass es in seinem Neißebereich durchaus einen Pegel gibt. Dieser gibt seine Daten aber nach Breslau weiter, eben nicht der kleine Dienstweg.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 26.05.2011