Das Hochwasserextremjahr 2010 – Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Das Hochwasserextremjahr 2010 hat in Deutschland wie in Tschechien und Polen verheerende Schäden angerichtet. Hochwasser macht nicht an Landesgrenzen Halt, deshalb ist die internationale Zusammenarbeit wichtig. Auf Einladung von Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack findet am 8. Juni in Potsdam eine internationale Hochwasserkonferenz statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themen Katastrophenschutz, vorsorgender Hochwasserschutz und raumordnerische Hochwasservorsorge. Eröffnet wird die Konferenz von Ministerpräsident Matthias Platzeck.
Angemeldet haben sich mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter
Marek Aleksander Skorupa, Wojwode von Niederschlesien, Vorstandsmitglieder
und Direktoren der Wojewodschafts- und Marschallämter Großpolen, Lebuser
Land, Niederschlesien und Westpommern, die Direktoren der Regionalen
Wasserwirtschaftsdirektionen Stettin, Posen und Breslau, Landräte und Bürgermeister
aus Brandenburg, Vertreter der Nachbarbundesländer Berlin und Mecklenburg-
Vorpommern sowie Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger und Innenstaatssekretär
Rudolf Zeeb.
Der Konferenz beginnt um 10.00 Uhr im Brandenburgsaal der Staatskanzlei. Den
genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Anhang.
ACHTUNG:
Um 13 Uhr findet im Presseraum 150 der Staatskanzlei eine Pressekonferenz
statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Gesprächspartner sind u.a. Ministerin Anita
Tack und der Präsident der Internationalen Kommission zum Schutz der Oder
(IKSO), Pavel Punčochář.
Internationale Hochwasserkonferenz
„Das Hochwasserextremjahr 2010 – Erkenntnisse und Schlussfolgerungen“
8. Juni 2011, 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Brandenburgsaal der Staatskanzlei, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Veranstaltungsmoderation: Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
(Simultane Übersetzung ins Polnische und Tschechische)
9.30 Uhr Anmeldung der Teilnehmer
9.50 Uhr Gruppenfoto mit Matthias Platzeck,
Ministerpräsident des Landes Brandenburg
im Brandenburgsaal (alle Teilnehmer)
10.00 Uhr Begrüßung
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
10.10 Uhr Einführung
„Rückblick auf die vergangenen Hochwasserereignisse,
Hochwasserschutz – eine Generationenaufgabe“
Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
10.30 Uhr „Vorbeugender Hochwasserschutz – eine europäische Aufgabenstellung
- ein überregionaler Erfahrungsbericht“
Reinhard Vogt, Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge e.V.
Gesprächsrunden zu grenzüberschreitenden Kooperationen
11.00 Uhr Katastrophenschutz
 Führung von Einsätzen
 Kräfte- und Mitteleinsatz
 Vorbereitung auf Katastrophenlagen
Impulsreferat und Moderation:
Rudolf Zeeb, Staatssekretär Ministerium des Innern
Ko-Referate:
Aleksander Marek Skorupa, Wojewode Niederschlesien
Gernot Schmidt, Landrat Märkisch-Oderland
anschließend moderierte Diskussion
12.15 Uhr Mittagsimbiss
13.00 Uhr Pressekonferenz
2
13.45 Uhr Vorsorgender Hochwasserschutz
 Vorhersage, Prognosen und Datenaustausch
 Deichbau
 Schaffung von Retentionsräumen
Impulsreferat und Moderation:
Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Ko-Referate:
Dr. Pavel Punčochář, Präsident der IKSO
Dr. Andrzej Kreft, Direktor der Regionalen Wasserwirtschaftsdirektion Westpommern
anschließend moderierte Diskussion
15.00 Uhr Raumordnerische Hochwasservorsorge
 Vorgaben des Landesentwicklungsplans Berlin-Brandenburg
 Erfahrungen aus den grenzüberschreitenden Projekten „Oder-Regio“
Impulsreferat und Moderation:
Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft
Ko-Referat:
Stanisław Tomczyszyn, Vorstand Marschallamt Lebuser Land
anschließend moderierte Diskussion
16.00 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr Das wasserwirtschaftliche Extremjahr 2010 – kommt das jetzt öfter?
Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe,
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
17.00 Uhr Zusammenfassung
Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
gegen 17.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 03.06.2011