Konferenz: Lücken bei Hochwasserschutz

Seit dem „Jahrhunderthochwasser“ 1997 an der Oder wurden in Brandenburg 240 Millionen Euro für den Bau neuer Deiche ausgegeben. Trotzdem harren noch 1500 Kilometer Schutzanlagen auch entlang vieler kleinerer Flüsse wie Spree oder Neiße der Modernisierung. „Eine Generationenaufgabe, die in den nächsten Jahren nicht leistbar ist“, räumte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ein.
„Man muss den Bürgern klarmachen, dass die Kosten der Schutzanlagen nicht höher sein können als der Wert der geschützten Güter“, sagte beispielsweise der Wojewode von Niederschlesien, Aleksander Skorupa. Dass man in gefährdeten Gebieten am besten gar nicht und wenn dann nur Gebäude ohne Keller bauen sollte, war die einhellige Meinung.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.06.2011