Im Objektiv des Feindes

Langer Abend der Ausstellung
Im Objektiv des Feindes
Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert unter der Schirmherrschaft der Stadtpräsidentin von Warschau, Hanna Gronkiewicz-Waltz, und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, den

Langen Abend der Ausstellung
Im Objektiv des Feindes Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau am Sonntag, den 10. Mai 2009, um 18.00 Uhr

18.00 Uhr Begrüßung
Konrad Vanja, Direktor Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin

18.15 Uhr Führungen
durch die Ausstellung mit den Kuratoren Danuta Jackiewicz und Eugeniusz Cezary Król, Warschau

19.30 Uhr Buchvorstellungen
Im Objektiv des Feindes. Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau (1939-1945), Danuta Jackiewicz und Eugeniusz Cezary Król, Warschau 2009

Fotografische Selbst- und Fremdbilder von Deutschen und Polen im Reichsgau Wartheland 1939-45, Miriam Y. Arani, 2008

Leutnant der Wehrmacht Peter Stölten in seinen Feldpostbriefen. Vom richtigen Leben im falschen, Astrid Irrgang, Freiburg 2007

Moderator: Christian Schröter, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

20.30 Uhr Dokumentarfilm Konspirantinnen
Ein Film über polnische Frauen, die am Warschauer Aufstand 1944 teilnahmen und in einem deutschen Kriegsgefangenenlager interniert wurden.

Anschließend Diskussion mit dem Filmemacher Paul Meyer, Freiburg, und Elzbieta Blumenbach, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

Zum Gedenken an den 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkrieges wird erstmalig die Ausstellung Im Objektiv des Feindes im Willy-Brandt-Haus in Berlin gezeigt.

Aufgenommen durch das Objektiv des Feindes, stammen die Fotografien von den Propaganda-Kompanien der Wehrmacht und der Waffen-SS in den Jahren 1939-45. Durch die Linse der deutschen Kriegsberichterstatter wird eine propagandistische Sichtweise auf die besetzte Stadt und ihre Bewohner gezeigt: der Septemberfeldzug, die Zerstörungen, die Repressionen gegenüber der Bevölkerung Warschaus, den Alltag im besetzten Warschau und im Ghetto (bis zu dessen Liquidierung nach dem Ghetto-Aufstand 1943), den Warschauer Aufstand (1. August 1944) und die Vernichtung der Stadt zwischen Oktober 1944 und Januar 1945.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Fragmente von Dokumenten, Tagebüchern und Erinnerungen von Warschauern. Die Fotografien stammen überwiegend aus den Beständen der Bildagentur bpk der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, ergänzt durch Aufnahmen aus dem Bundesarchiv in Koblenz.
Die Kuratoren der Ausstellung sind Danuta Jackiewicz und Eugeniusz Cezary Król.

Eine Ausstellung des Hauses der Begegnungen mit der Geschichte (Kultureinrichtung der Stadt Warschau), der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Bildagentur bpk und Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin) und des Bundesarchivs in Koblenz unter Beteiligung des Herder Instituts in Marburg, des Instituts für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und der Hochschule Collegium Civitas in Warschau. Die Ausstellung wurde organisiert mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Ausstellung vom 28.04. - 3.06.2009
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich

Informationen zur Ausstellung:
Gisela Kayser,
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.,
Tel: 030/ 259 93 785

Event: 10.05.2009 - 18:00 - 10.05.2009 - 22:30
Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 03.05.2009