Aktuelle deutschsprachige Beiträge
Vertriebene: Auch Helga Hirsch verlässt Stiftungs-Beirat
Die Querelen um die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung halten an.Die kürzlich erzielte Einigung zwischen Bundesregierung und Bund der Vertriebenen (BdV) waren keineswegs das Ende der Auseinandersetzungen - im Gegenteil: Fast scheint es, die eigentlichen Kontroversen stünden noch bevor.Jetzt ist der Schauplatz des Geschehens der wissenschaftliche Beirat der Stiftung - das einzige Gremium, in dem auch drei ausländische Vertreter saßen.Inzwischen ist es nur noch einer: der ungarische Historiker Kristiàn Ungvary. [...] »
Unsichtbares Zeichen
Die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Mit großem Tamtam hatte die Bundesregierung sie im vergangenen Jahr ins Leben gerufen; seitdem schwächelt das Projekt vor sich hin. Der Anlass dieser Gründung, ein „sichtbares Zeichen“ in der Erinnerungspolitik zu setzen, droht unterzugehen in einem polarisierenden Streit, der sich immer neue Ziele sucht. [...] »
Präsidentschaftskandidat nach amerikanischem Vorbild
Radoslaw Sikorski ist ein Leitwolf. Dem smarten Mann mit dem unerschütterlichen Selbstbewusstsein fällt es schwer, sich einem noch Mächtigeren unterzuordnen, weshalb ihm das Amt des Außenministers Polens offensichtlich lediglich als Zwischenstation dient. Der 47-Jährige will nach ganz oben, und es steht für ihn außer Frage, dass er auch als Präsident der Republik eine gute Figur machen würde.
US-Patrioten in Polen
In Polen werden ab Mitte April US-amerikanische Patriot-Raketen im äußersten Nordosten des Landes stationiert, etwa 60 Kilometer von der russischen Exklave Kaliningrad entfernt. Am vergangenen Freitag hat Staatspräsident Lech Kaczynski seine letzte Unterschrift unter das lange verhandelte Abkommen geleistet. Die RUNDSCHAU erklärt, wie es zu der Entscheidung gekommen ist.
Stiftung Flucht Vertreibung Versoehnung von Dominanz des BdV befreien
Frau Dr. Kristina Kaiserová ist aus dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung ausgetreten. Heute Abend wird das Gremium somit ohne polnische und ohne tschechische Stimme tragen. Pressemitteilung von Angelica Schwall-Düren und Wolfgang Thierse:
Zum Ruecktritt von Frau Dr. Kristina Kaiserová aus dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Flucht Vertreibung Versoehnung erklaeren die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Angelica Schwall-Dueren und der Vizepraesident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse: [...] »
Zu infantil: Polen streitet über Kapuscinski
Ryszard Kapuscinski, der Meister der literarischen Reportage, der Beobachter der Dritten Welt, der Entkolonialisierung, der Revolutionen und Umstürze, fesselt aufs neue.Diesmal fasziniert er die Leser einer kritischen Biografie über ihn, die sein guter Bekannter Artur Domoslawski in Polen geschrieben hat (WELT v.2.3.). Die Startauflage von 45 000 Exemplaren seines Buches "Kapuscinski non-fiction" hat sich binnen weniger Tage restlos verkauft; jetzt wird noch einmal die gleiche Zahl nachgedruckt.
Zum Unterricht nach Polen
Im Lessing-Gymnasium hat Lehrerin Ute Richter einen Blumenkorb aufgestellt. „Grüße aus Nowa Sol“, steht auf einem Schild daneben.
06.03.2010 [...] »
Auch Polens Stasi interessierte sich für Ginter Gracz
Wen wundert's: Auch im IPN, dem Archiv der Unterlagen der polnischen Staatssicherheit in Warschau, taucht der Name Grass auf.Seit 1958 war der Schriftsteller immer wieder in seine Heimatstadt gereist, in das jetzt polnische Gdansk.Doch die Akte IPN 01220/181 ist mager. Am meisten findet sich dort über Grass' Zusammenarbeit mit den NDR-Journalisten Petzold und Rosthof: 1975 seien die drei in Polen gewesen, "um für das Fernsehen der BRD Material über den Wiederaufbau Danzigs zu sammeln.
Mit Hitler gegen Abtreibung
Weithin sichtbar prangt derzeit das Porträt Adolf Hitlers in der Innenstadt von Poznan. Daneben zeigt das gewaltige Plakat einen abgetriebenen Fötus in seinem Blut. "Abtreibung für Polinnen. Eingeführt von Hitler am 9. März 1943", lautet die Aufschrift. Das Transparent ist der Auftakt zu einer Kampagne, mit der die fundamentalkonservative Initiative "Pro" ein vollständiges Verbot von Abtreibungen in Polen erzwingen will. Auch in zahlreichen anderen Städten soll die abstoßende Darstellung zu sehen sein. [...] »
Die Birne heißt gruszka
Polnisch sprechen hat Zukunft in Deutschland. Ob das die Kinder der 1. Klasse der Storkower Europaschule so genau wissen, ist nicht bekannt. Jedenfalls sind sie aber begeistert dabei, von der Muttersprachlerin Katarzyna Pommerenke spielerisch die ersten Vokabeln zu lernen.
Aktuelles aus der deutsch-polnischen Grenzregion
| Pomysły na Wenecję. Czy to tylko mrzonki? | 10.03.2010 | |
| Kompromis w sprawie starych pociągów | 09.03.2010 | |
| "Całuję rączki pani". Prawda, że okropne | 06.03.2010 | |
| Zum Unterricht nach Polen | 06.03.2010 | |
| Szczecin zamiast Hamburga - Informacja utknęła na granicy? | 05.03.2010 | |
| Polskie miasto Maczków - W niemieckim Haren... | 05.03.2010 | |
| Von Gniezno nach Magdeburg | 05.03.2010 | |
| IHK und Uni testen Bedarf an Polnisch | 05.03.2010 |