Guben

NPD zeigt ihr "wahres Gesicht"

Für die Kommunalwahlen in Brandenburg tritt der NPD-Kandidat Alexander Bode an, der 1999 einen Asylbewerber zu Tode gehetzt hat und dafür im Gefängnis saß. Als bürgerliche Partei kann sich die NPD damit nun definitiv nicht mehr verkaufen

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.09.2008

NPD stellt Täter von Guben als Kandidaten auf

Die rechtsextreme NPD stellt bei den bevorstehenden Kommunalwahlen auch ehemalige – verurteilte – Straftäter auf. So kandidiert der 1979 geborene Alexander Bode für die Stadtverordnetenversammlung von Guben und den Kreistag von Spree-Neiße. Bode gilt als einer der Rädelsführer der berüchtigten „Hetzjagd von Guben“, bei der im Februar 1999 der algerische Asylbewerber Farid Guendoul, besser bekannt als Omar Ben Noui, ums Leben kam.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.09.2008

Die Brücke, die entzweit

Das deutsche Guben und das polnische Gubin, an gegenüberliegenden Ufern der Neiße gelegen, sind zum Zusammenwachsen verdammt. Umso leidenschaftlicher streiten sich die Bürgermeister beider Stadthälften - besonders gern über Symbole, die für Eintracht und Verbindung stehen

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.08.2008

Streit um einen Brückenschlag

Es sollte eigentlich eine Erfolgsgeschichte werden. Das Projekt: eine Fußgängerbrücke von der deutschen Stadt Guben über die Lausitzer Neiße zur polnischen Theaterinsel in Gubin. Ein Zeichen für gut funktionierende Zusammenarbeit in der Grenzregion setzen - das war die Idee im Jahr 2004, als der Grundstein gelegt wurde. Doch seit mehr als einem Jahr gibt es schon Streit zwischen dem Gubener Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) und seinem Gubiner Kollegen Bartlomiej Bartczak (parteilos). Auslöser war die fehlende polnische Baugenehmigung.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.08.2008

Guben und Gubin sind fast schon eine Stadt – sie mögen sich deswegen noch lange nicht

Eine Brücke soll verbinden. In diesem Falle das Westufer der Neiße in Guben (Landkreis Spree-Neiße) mit der Theaterinsel, die zum polnischen Gubin gehört. Eine schöne, hölzerne Fußgängerbrücke wurde 2007 eröffnet. 655 000 Euro kostete sie, drei Viertel zahlte die Europäische Union, ein Viertel die Stadt Guben. Jetzt könnte eine Geldstrafe von 75 000 Euro dazu gehören, denn für die Bauaufsicht des polnischen Kreises Krosno steht fest: Die Brücke ist ein Schwarzbau. Eine polnische Baugenehmigung liegt nicht vor.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.08.2008

Mit Adleraugen: Schlichter notwendig

Neue Brücke nach Polen wieder abgerissen - das wäre mal eine Schlagzeile. Politisch natürlich ungeheuer brisant. Doch diese kleine Übertreibung macht deutlich, wie viel Zündstoff in dem Streit liegt, der da gerade zwischen Guben und Gubin ausgetragen wird.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.07.2008

Fußgängerbrücke entzweit Nachbarstädte

Bei ihrer Einweihung am 21. Dezember 2007 wurde die neue Fußgängerbrücke zwischen Guben und Gubin noch als "Symbol der guten Zusammenarbeit" gefeiert. Inzwischen gibt es um das Bauwerk immer heftigeren Streit und sogar Abrissdrohungen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.07.2008

Tank-Tourismus in der Grenzregion lässt nach

Der Tank-Tourismus nach Polen lässt nach. Das bestätigen Händler der polnischen Grenzregion in einer nicht repräsentativen RUNDSCHAU-Umfrage. Die Preisdifferenz an den Zapfsäulen dies- und jenseits der Grenze wird kleiner. In Guben, Forst (Spree-Neiße) und Bad Muskau (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) ist der Treibstoff gestern nur noch zwischen zehn und 15 Cent teurer gewesen. An einigen Tagen unterscheiden sich die Zahlen auf den Lausitzer Preistafeln wegen des erstarkende Zlotys kaum noch von denen in Polen. Die Benzin-Fahrt nach Polen lohne kaum noch, sagen Lausitzer.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.07.2008

Ein Gotteshaus als Brücke

1945 wurde die Stadtkirche im brandenburgischen Guben zerstört, jetzt soll sie im westpolnischen Gubin wiederauferstehen - als Symbol der binationalen Zusammenarbeit

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.07.2008

Jetzt sind sie wirklich Nachbarn geworden

Die Grenze zu Polen ist 70 Kilometer von Berlin entfernt. Ende 2007 wurden die Kontrollen beseitigt. Was hat sich dort verändert? Ein Besuch in der Stadt Guben
Seit am 21. Dezember 2007 die Kontrollen zwischen Polen und Deutschland weggefallen sind, braucht Melanie Dullies für den Weg zu ihrer Arbeitsstelle nur noch die Hälfte der Zeit. Im brandenburgischen Guben hatte die gelernte Kauffrau keinen Job gefunden, stattdessen in einer Tankstelle im benachbarten Gubin, wo der polnische Chef ihr Fachwissen, aber vor allem ihre Sprachkenntnisse schätzt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 04.05.2008