dapd

Polen: Neuer Pächter für Wolfsschanze gesucht

Polen sucht einen neuen Pächter für die Wolfsschanze, Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier an der Ostfront. Demnach will der Staat, dem das Waldgebiet bei Ketrzyn im ehemaligen Ostpreußen gehört, das 13 Hektar große Gebiet für 20 Jahre neu verpachten und verlangt dafür umgerechnet rund 110.000 Euro im Jahr. Knapp 200.000 Touristen besuchen die Bunker und Quartiere jährlich.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.01.2012

50.000 Unterschriften gegen polnisches Atomkraftwerk

Mehr als 50.000 schriftliche Einwendungen deutscher Bürger gegen das geplante Atomkraftwerk in Polen sind am Mittwoch an die polnische Botschaft in Berlin übergeben worden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 05.01.2012

900 Davids gegen vier Goliaths

Die 900 deutschen Stadtwerke planen mit einem Milliardenprogramm den Angriff auf die Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. „Die kommunalen Unternehmen haben heute einen Anteil von zehn Prozent an der Stromerzeugung. In den nächsten 10 bis 15 Jahren wollen wir den Anteil in Deutschland auf 25 Prozent mehr als verdoppeln“, kündigt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), in der „Süddeutschen Zeitung“ an.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.12.2011

Potsdam protestiert gegen polnische Atompläne

Umweltministerin Anita Tack (Linke) kritisierte das Vorhaben in einer Stellungnahme zu den Umweltauswirkungen des Programms, wie ihr Ministerium am Dienstag in Potsdam mitteilte. In dem Schreiben an das Warschauer Wirtschaftsministerium bat sie um eine Revision der Pläne.

Veröffenlichung/ data publikacji: 21.12.2011

Neue Autobahn von der Oder in Richtung Poznan wird übergeben

Die neue polnische Autobahn 2 von der Oder bis Nowy Tomysl wird heute übergeben. Zu dem Festakt bei Trzciel werden Polens Staatspräsident Bronislaw Komorowski und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) erwartet.
Mit dem 106 Kilometer langen Teilstück wird die Lücke zwischen der deutschen A 12 und dem polnischen Autobahnnetz geschlossen. Von Nowy Tomysl führt die West-Ost-Autobahn seit 2004 via Poznan (Posen) bis in die Nähe von Lodz. Am Teilstück bis Warschau wird noch gearbeitet.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.11.2011

Polen soll neues Versammlungsrecht bekommen

Veranstalter müssen demnach künftig bei der Anmeldung angeben, ob sich Kundgebungsteilnehmer vermummen wollen, und gegebenenfalls Identitätsprüfungen zulassen. Ein komplettes Vermummungsverbot gilt in Polen als verfassungswidrig.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.11.2011

Gubener Bürgermeister vom Dienst suspendiert

Der unter Korruptionsverdacht stehende Bürgermeister von Guben, Klaus-Dieter Hübner (FDP), ist vorübergehend vom Dienst suspendiert worden.
Die Stadtverordneten beschlossen am Mittwochabend in einer nicht öffentlichen Sondersitzung, Hübner mit sofortiger Wirkung die Führung der Dienstgeschäfte gemäß Paragraph 39 des Landesbeamtengesetzes zu verbieten, teilte der Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Dieter Fuhrmann (CDU) mit. Das Dienstverbot gilt zunächst für drei Monate .

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.11.2011

Polens Polizei schließt Grenzkontrollen zur Fußball-EM nicht aus

Polen bereitet sich auf eine mögliche Wiedereinführung der Grenzkontrollen während der Fußball-EM 2012 vor. Dazu würden Dokumente im Warschauer Innenministerium vorbereitet, sagte der Kommandant der Grenzschutzabteilung Oder, Michal Kogut, am Dienstag in Slubice.
Veröffenlichung/ data publikacji: 08.11.2011

Fahrgastschiffe für die mittlere Oder

Zwei Fahrgastschiffe sollen spätestens ab 2014 auf der mittleren Oder verkehren. Derzeit laufe die Ausschreibung für den Bau, sagte jetzt der Bürgermeister der polnischen Stadt Nowa Sol, Wadim Tyszkiewicz. Er ist Initiator des Projekts „Oder für Touristen“, in dem elf deutsche und polnische Städte an einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt der Oder von Bytom Odrzanski über Eisenhüttenstadt und Frankfurt bis Kostrzyn kooperieren.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.11.2011

Kaczynski setzte umstrittene Merkel-Passage durch

Enge Berater des polnischen Oppositionsführers Jaroslaw Kaczynski wollten dessen umstrittene Aussagen über Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Druck aus seinem Buch "Das Polen unserer Träume" streichen. Rezensenten aus der eigenen Partei hätten Kaczynski gewarnt, dass der politische Gegner die Textpassage herausgreifen werde, um die eigenen proeuropäischen Wähler zu mobilisieren, berichtete die Zeitung Rzeczpospolita. Kaczynski entschied sich jedoch dagegen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.10.2011