dapd

Tillich fordert mehr Sicherheit für tschechische AKW

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) fordert höhere Sicherheitsstandards für die Atomkraftwerke in Tschechien. Zwar werde die Entscheidung der tschechischen Regierung für eine weitere Nutzung der Kernenergie respektiert. „Wir würden uns aber wünschen, dass die tschechischen Energieversorger die international üblichen Standards und Sicherheitsfragen beachten“, sagte Tillich am Freitag auf der ersten sächsisch-tschechischen Energiekonferenz in Dresden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.10.2011

3. Internationales Musikfestival steigt in Frankfurt und Slubice

Das 3. Internationale Musikfestival wird von heute bis Sonntag in Frankfurt und der polnischen Nachbarstadt Slubice gefeiert. Zu dem dreitägigen Fest haben sich 17 Blasorchester, Spielmannszüge und Tanzgruppen aus Deutschland, Polen und sechs weiteren Ländern angemeldet, wie die Frankfurter Fanfarengarde ankündigte, die das Fest mit dem Slubicer Kulturhaus ausrichtet.

Veröffenlichung/ data publikacji: 02.09.2011

Deutsche protestieren gegen Tagebaupläne in polnischer Grenzregion

Zahlreiche Einwohner der Grenzregion um Guben und Forst haben Einwendungen gegen den geplanten Braunkohletagebau Gubin-Brody in Polen eingebracht. Eine genaue Zahl sei noch nicht bekannt, jedoch teilten 873 von ihnen ihre Stellungnahme auch der Grünen Liga mit, wie René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus mitteilte.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.08.2011

Guben verweigert Regenbogenflagge am Rathaus

Guben - Die südbrandenburgische Stadt Guben verweigert die für 6. September geplante Hissung der Regenbogenflagge am Rathaus.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.08.2011

Erneuter Zwist mit Tschechien

Sudetentag: Nie war die Chance für friedlichere Töne zwischen Tschechen und Sudetendeutschen besser. Doch sie lieferten sich erneut ein Fernduell. Entfacht wurde der Streit durch einen Satz des Vorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Pany. Er verwies auf die Versöhnungsgeste der britischen Königin Elizabeth II. in Irland und rief Präsident Klaus zu einem ähnlichen Signal auf. Tschechische Journalisten meldeten daraufhin, die Sudetendeutschen verlangten von Klaus eine Entschuldigung für vergangenes Leid.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.06.2011

Neuer Tagebau östlich der Neiße

Umweltschützer und Bürger in der Lausitz dringen auf eine Beteiligung an Planungen für einen Braunkohle­tagebau im benachbarten Polen. Nach europäischem Recht müsse eine grenzüberschreitende Prüfung stattfinden, wenn das Land Brandenburg dies fordere, sagte ein Sprecher der Grünen Liga am Freitag in Cottbus. Der Tagebau sei nahe der polnischen Stadt Gubin und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Brandenburg geplant.

Veröffenlichung/ data publikacji: 09.04.2011

Rätselraten um 2285 Brennelementekugeln

Nordrein-Westfalen sind 2285 Brennelementekugeln erst verloren gegangen - und jetzt auf dem Gelände des Forschungsreaktors Jülich wieder aufgetaucht. Die Kugeln liegen noch im Reaktor - oder sind zerbrochen. Die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung vermissten 2285 Brennelementekugeln sind nach Angaben des Forschungszentrums Jülich nicht verschwunden, sondern befinden sich in einem Zwischenlager auf dem Gelände. Das sagte FZJ-Sprecherin Anne Rother am Sonntagabend den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe.
Veröffenlichung/ data publikacji: 04.04.2011

Förderung für Projekte mit Tschechien

Eine Lesereise an der sächsisch-böhmischen Grenze, ein sorbisch-tschechischer Schüleraustausch oder Gastspiele eines Prager Theaters in Chemnitz: 23 deutsch-tschechische Projekte werden in Sachsen in den kommenden zwölf Monaten mit Fördergeldern unterstützt. Wie der Stiftungsfonds Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds am Donnerstag in Prag mitteilte, erhielten von ihm 170 Projekte in beiden Ländern Fördermittel in einer Gesamthöhe von 820 000 Euro.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.04.2011

Deutscher will in Stettiner Stadtrat

In der polnischen Hafenstadt Szczecin (Stettin) tritt am Sonntag erstmals seit 1945 wieder ein Deutscher bei der Kommunalwahl an. Mit seiner Kandidatur bewerbe er sich um einen der insgesamt 32 Stadtratplätze (Rada Miasta), sagte der seit 25 Jahren in Stettin lebende Mathias Enger der Nachrichtenagentur dapd.
Der 54-jährige gebürtige Rheinländer tritt für die unabhängige Wählergemeinschaft „Obudzmy Szczecin!“ („Wach auf, Stettin!“) an. Er wolle mit seiner Kandidatur ein Zeichen für mehr Internationalität in Stettin setzen, sagte er.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.11.2010