Richard Szklorz

Die Rechte hat kein Monopol auf das Thema Vertreibung

Petr Uhl im Gespräch mit Richard Szklorz

Nicht nur die Polen finden seit mehreren Jahren keinen richtigen Umgang mit der Vertreibung der Deutschen. Für die Tschechen ist dieses Kapitel noch brisanter, da die aus der Tschechoslowakei vertriebenen Deutschen zum größten Teil alteingesessene Staatsbürger waren, die die Kultur und Geschichte des Landes mitgeprägt haben. Darüber spricht Petr Uhl, der namhafte tschechische Oppositionelle aus der Zeit des Kommunismus. (Die Redaktion)

Zur Person

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.07.2008

Tschechien entdeckt seine „guten Deutschen“

Die Tschechoslowakische Republik, im November 1918 auf den Trümmern der österreichisch-ungarischen Monarchie gegründet, war in der ethnischen Vielfalt ihrer Bevölkerung eine Miniaturausgabe des Habsburgerreiches, wenngleich unter umgekehrtem Vorzeichen. Hier spielten die Tschechen die dominante Rolle. Die Deutschen beugten sich nur widerwillig dem ihnen zugewiesenen Status einer Minderheit. Schließlich stellten sie nach der Volkszählung von 1930 mit mehr als 3,2 Millionen ein Fünftel der Gesamtbevölkerung dar.

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.12.2007

Czechy odkrywają swoich "dobrych Niemców"

Powstała w 1918 roku na gruzach monarchii austro-węgierskiej Republika Czecho-Słowacka była w swej etnicznej różnorodności miniaturą cesarstwa habsburskiego, aczkolwiek z przeciwnym znakiem. Dominującą rolę odgrywali w niej Czesi, a Niemcy z dużą niechęcią pogodzili się z przyznanym im statusem „mniejszości”. Licząc ponad 3,2 miliona osób według spisu ludności z 1930 roku, stanowili przecież jedną piątą mieszkańców.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.10.2007