Eberswalde

Der neue Name ist Programm

Die Fachhochschule Eberswalde kann auf eine dynamische Entwicklung verweisen. So hat sich die Zahl der Studierenden in den vergangenen zehn Jahren auf aktuell 1800 verdoppelt. Am Freitag wird die bisherige FH in "Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde" umbenannt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.03.2010

Der Traum von Toleranz

Rund um Eberswalde hat sich in den vergangenen Jahren eine starke Neonaziszene etabliert. Die meisten Menschen dort kümmert das kaum. Florian Görner und Sebastian Walter haben deshalb ein Jugendbündnis gegründet. Ihre Arbeit zeigt inzwischen erste Erfolge.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.02.2010

Ziel erreicht! Gedenkstein für polnische Zwangsarbeiterinnen in Eberswalde

Quelle: Eberswalder Blitz vom 17./18.10.2009

Vor 64 Jahren endete die Herrschaft des nationalsozialistischen Regimes. Mit ihr endete auch die Zeit der Konzentrationslager und Zwangsarbeit, auch in Eberswalde.
Die Erinnerung an diese Zeit ist noch wach. Bei manchen, weil sie sich die Aufbereitung und das Nichtvergessen zur Aufgabe gemacht haben, bei anderen weil sie die Zeit erleben mussten. Marianna Bogusz, Janina Wyrzykowska, Waciewe Galezowska sind drei Überlebende des Eberswalder Zwangslagers.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.10.2009

Denkmal, das an KZ-Außenlager Eberswalde erinnern soll, wird der Öffentlichkeit übergeben

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Am 9. Oktober um 11.00 Uhr wird vom Bürgermeister von Eberswalde und von Vertretern des Jugend- und Kulturvereins Exil e.V. ein Denkmal der Öffentlichkeit übergeben, das an einen Ort nationalsozialister Verbrechen erinnern soll.
In den Jahren 1944/45 befand sich an der Eisenspalterei ein Außenlager des KZ-Ravensbrück.
Gedenktafel KZ Ravensbrück

Veröffenlichung/ data publikacji: 09.10.2009

Ein Stück Mauer aus Stahl

Eberswalde. Zur Zwangsarbeit in einem Eberswalder Arbeitslager eingesperrt, das Leben tagtäglich bedroht. Welchen Ausdruck kann es 65 Jahre danach für dieses Leiden junger polnischer Frauen geben? Der Eberswalder Künstler Eckhard Herrmann schuf aus Stahl ein Stück Mauer, Wand unüberwindbar mit Stacheldraht - Erinnerung. Davor nun möglich und für die dahinter sowieso unauslöschlich.

siehe auch: Jugend- und Kulturverein Exil e.V.
http://www.exil-eberswalde.de/

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.10.2009

Vertriebene pflegen kulturelle Wurzeln

Zum zwölften Ostdeutschen Kulturtag haben sich mehr als 500 im Bund der Vertriebenen organisierte ältere Herrschaften am 26. September im Familiengarten getroffen. Die Barnimer Kreisstadt war zum ersten Mal Ausrichterin des Treffens, das jedes Jahr vom Landesverband Brandenburg organisiert wird. Als prominentester Gast konnte Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) in der Stadthalle begrüßt werden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.09.2009

Arbeitsagentur Eberswalde: Vermittlung über die Oder hinweg

Langzeitarbeitslosigkeit, Abwanderung der jungen Leute, strukturelle Schwierigkeiten, sektoraler Fachkräftemangel - die Probleme auf dem Arbeitsmarkt diesseits und jenseits der Oder sind ähnlich, ja beinahe identisch. Was also liegt näher als zu kooperieren? Genau diese Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt der gestrigen deutsch-polnischen Arbeitsmarkttagung in der Eberswalder Agentur.

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.02.2008

Im „Exil“ in Eberswalde

Eberswalde liegt weniger als einhundert Kilometer nordöstlich von Berlin und weniger als fünfzig Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, also schon im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Jedoch ist die Lage der Stadt für einen Grenzgänger nicht besonders günstig – keine Oderbrücke in der Nähe, kein städtisches Zentrum auf dem östlichen Ufer des Flusses, nur ein paar Dörfer, Oderwiesen und Überschwemmungsgebiete. Es ist nicht einfach, Kontakte zum nächsten Nachbarn zu knüpfen. Und doch war am 14. Mai d.J.

Gedenkbuch für die jüdischen Bürger Eberswaldes

Die jüdische Geschichte Eberswaldes begann im Mittelalter. Bis zur Jahrhundertwende blühte die jüdische Gemeinde auf und trug mit einer vergleichsweise großen Mitgliederanzahl (1930 waren es etwa 80 männliche Personen aus Eberswalde und Finow) zum florierenden Leben der Stadt bei. Die jüdischen Bewohner der Stadt prägten den Handel und das Bild der Innenstadt bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933.

Aktivitäten zur Stärkung demokratischer Alltagskultur

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus steht im Zentrum unseres Interesses. Im Rahmen verschiedener Projekte befassen wir uns aber auch immer wieder mit dem Gesamtkomplex der Geschichte von Zuwanderung und der Anwesenheit verschiedener kultureller Minderheiten in Vergangenheit und Gegenwart. Wir leisten vor allem Jugendarbeit, beziehen die Schulen ein und versuchen öffentliches Interesse zu wecken.