Von wegen die Polen kommen - die meisten sind schon da

Polnische Gottesdienste gibt es in Berlin, polnische Anzeigenblättchen, aber gibt es auch Restaurants? Wo bekommt man in der Hauptstadt polnische Suppen, Bigos und Piroggen? Bisher musste man solche Lokale mit der Lupe suchen. Das "Chopin" in Zehlendorf hat kürzlich dichtgemacht. Andere wie die "Quchnia" (polnisch für "Küche") am Gendarmenmarkt, die Arkadiusz Durslewicz betreibt, sind nicht als polnische Restaurants ausgewiesen. Bleibt noch das "Café MetroPolen" in Wilmersdorf. Keine große Ausbeute.
Vielleicht wird sich das bald ändern. Noch rätseln die Experten, ob tatsächlich Hunderttausende Polen bereit sind, sich nach der Öffnung des Arbeitsmarkts am 1. Mai in Deutschland niederzulassen. Anders als früher haben Ängste und Hoffnungen in Deutschland sich diesmal die Waage gehalten. Wenn es Besorgnis gibt, dann eher die, dass nicht zu viele, sondern zu wenige Zuwanderer kommen werden: zu wenig Fachkräfte, zu wenig junge Familiengründer.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.05.2011