Kalte Schulter für die Deutsche

Es hätte eine Routinereise werden können. Eine deutsche Politikerin, Geburtsjahr 1943, fährt nach Polen, Besuchsdatum 2011. Wenn die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag in unser Nachbarland reist, dann wohl nicht, um dort auf frische Massengräber hinzuweisen oder Häftlingen Hilfspakete zu überbringen. Schon eher, um sich nach dem Stand der Minderheitenrechte zu erkundigen. Aber die Politikerin, die am Sonntagnachmittag auf dem Lech-Walesa-Flughafen in Danzig landete, ist außerdem Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), heißt Erika Steinbach und will zum ersten Mal seit dem Krieg ihren Geburtsort besuchen. Damit ist klar: Eine ungewöhnliche Visite ist anberaumt.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 24.05.2011