Mit Folgen des 
Klimawandels 
leben lernen

Immerhin: Seit dem „Jahrhunderthochwasser“ von 1997 scheint sich das Bewusstsein schon etwas gewandelt zu haben. Während man damals nur an den raschen Wiederaufbau der zerstörten Siedlungen an der Oder dachte, würde man heute wohl überschwemmte Gebiete wie etwa die Ziltendorfer Niederung zum Polder erklären und die betroffenen Bürger zu entschädigen versuchen.
Immer wichtiger werden jedoch die Voraussagen möglicher Gefahren, damit sich die Menschen rechtzeitig darauf einrichten können. Damit im Ernstfall ohne große Hektik gehandelt werden kann, muss es Aufklärung und Übungen geben, die schon in Schulen anfangen könnten. Da die meisten Flüsse auch Ländergrenzen überqueren, müssen auch die Nachbarn wissen, wer wem im Notfall helfen kann und wie lange es dauert, bis eine Flutwelle auf der Oder von Breslau bis nach Frankfurt braucht.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.06.2011