Begegnungszentrum erinnert an Nobelpreisträger Milosz

In Krasnogruda reicht die Natur bis zum Horizont. Der ehemalige Landsitz der Familie von Czeslaw Milosz ist von Bäumen umstellt. Ein See liegt dem Anwesen zu Füßen. In und um das sanierte Gutshaus riecht es nach frischem Holz. Der junge Czeslaw Milosz, Sohn polnischen Landadels, hat viele Tage inmitten dieser Idylle verbracht.
Kurz nach dem Beitritt Polens in die Europäische Union starb Czeslaw Milosz. In seiner Heimat begann anschließend eine leidige Debatte darüber, wie viel Ehre ihm gebühre. National konservative Katholiken wollten die Beisetzung des Dichters auf dem Krakauer Skalkahügel verhindern. Sie sprachen dem Nobelpreisträger ab, ein wahrer Patriot und Katholik zu sein.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 30.06.2011