Italien, mitten in Polen

Das Renaissancerathaus auf dem Marktplatz zählt zu den schönsten und meistfotografierten Gebäuden des Landes. Der Eintrag der Stadt in die Weltkulturerbeliste der Unesco war nur logische Konsequenz der Tatsache, dass Zamosc zu den architektonischen Perlen Polens zählt. Doch die eigentliche Besonderheit der Stadt ist eine andere. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde Zamosc als eine Art Kopfgeburt des damaligen Großkanzlers Jan Zamoyski auf dem Reißbrett entworfen und von dem italienischen Architekten Bernardo Morando auf freiem Feld erbaut. Aus dem Nichts sozusagen.
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Veröffentlichung/ data publikacji: 12.06.2011