NPD in Mecklenburg-Vorpommern - Neues braunes Phänomen

In ländlichen Gegenden sind die Neonazis in die Mittelschicht hineingekrochen, ihre Stammwählerschaft ist gefestigt, ihre Infrastruktur stabil. Zwar gibt es Initiativen, die sich in den Kampf gegen Braun werfen. Doch deren Arbeit wird von der zuständigen Bundesministerin mit Misstrauensklauseln traktiert.
Es gibt einen Unterschied zwischen den Rechtsaußen-Parteien in Europa und der NPD. Bei den einen handelt es sich um Rechtspopulisten unterschiedlicher Schattierung, bei der NPD handelt es sich um Neonazis. Da gibt es Schnittmengen, aber so braun wie die NPD ist keine andere Partei, keine schöpft so unverfroren aus dem Sumpf, wie es die Neonazis von McPomm und Sachsen tun, keine hat ein so geschlossen chauvinistisches und rassistisches Weltbild.
Die braune Szene hat sich familiarisiert: Neonazistische junge Frauen schlagen nicht zu, sie erziehen Kinder; sie sind präsent bei Heimat- und Elternsprechabenden und werden beim Kinderarzt vorstellig mit der Aufforderung, doch die Fotos mit den schwarzen Kindern im Wartezimmer abzuhängen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 05.09.2011