Wie die Polen ohne den Euro die Krise umschiffen

Polen steht vor einer Parlamentswahl, bei der am Sonntag eine kleine Sensation eintreten könnte. Erstmals seit 1989 hat die amtierende Regierung ernst zu nehmende Chancen, eine Wahl zu überstehen und weiterzumachen. Das liegt auch an der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, die sich von der Finanz- und der Euro-Krise der vergangenen Jahre weitgehend abkoppeln konnte.
So verlief auch die wirtschaftspolitische Debatte von vier Parteienvertretern, die vorige Woche im polnischen Fernsehen über die Bühne ging, nicht allzu dramatisch. „Wir haben die Krise der Euro-Zone vorausgesehen“, sagte Finanzminister Jacek Rostowski, „wir haben Polen Zugang zu einer Kreditlinie des Internationalen Währungsfonds verschafft, das ist unsere eiserne Ration.“ Bisher musste Warschau diese Ration jedoch nicht in Anspruch nehmen. Rostowski verwies auch darauf, die öffentliche Verschuldung sei um die Hälfte langsamer gewachsen als im EU-Durchschnitt.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 07.10.2011