Was Geschichte war, bestimmen wir

Artur Brauners bislang unbekannte Opferakte zeigt, wie der Filmproduzent jahrzehntelang im Visier der polnischen Stasi stand. Dem Geheimdienst gelang es sogar, einige seiner Filmprojekte zu vereiteln.
Der Lebenslauf trägt das Datum 20. März 1948 und wurde auf Polnisch verfasst. Nach dem Krieg, so Artur Brauner, der Autor des Dokuments, "begann die Suche nach meinen nahen Angehörigen und nach meiner Verlobten, über die ich erfahren hatte, dass sie nach Deutschland deportiert worden war. Ich beschloss, sie zu finden, was mir am Ende gelungen ist, und ich heiratete sie." Auf dem Schriftstück macht jemand eine handgeschriebene Anmerkung: "Das heißt, er ist wahrscheinlich aus Polen geflüchtet."

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Veröffentlichung/ data publikacji: 28.11.2011