Der Bau ist auch ein Denkmal

Der Wettbewerb für die Stiftung Vertreibung ist entschieden. Aber der Entwurf ignoriert die Geschichte.
Eigentlich beruft man in Architekturwettbewerben eine Jury, damit sie sich zu einem ersten Preis durchringt, der dann gebaut werden kann. Manchmal aber will die Jury dem Auftraggeber die letzte Entscheidung frei lassen. Wie jetzt beim Wettbewerb für den Umbau des ziemlich staubig gewordenen, aber historisch bedeutenden Deutschlandhauses am Askanischen Platz für die "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung". Hier vergab die Jury einen ersten Preis an das Vorarlberger Büro Marte.Marte mit den Architekten Bernhard und Stefan Marte, einen anderen ersten Preis an das aus Leipzig stammende Büro F29 mit Christian Schmitz und Peter Zirkel. Und ein dritter Preis ging an das Büro von Johannes Kister, Steffen Kühn und ihren Partnern, ebenfalls aus Leipzig. Entscheiden aber sollen die Politiker, und aus ihrer Sicht liegt Marte.Marte derzeit vorn im Rennen um den Auftrag.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.12.2011