Grenzkriminalität: Kurzer Grenzverkehr zwischen Polen und Deutschland

Der polnische Lkw-Fahrer schaffte es noch bis auf den Seitenstreifen. Die Nummer seiner Firma war im Handy eingespeichert. „Wahrscheinlich ein Schlaganfall“, flüsterte der Fahrer, „auf der A 24 kurz vor Ludwigslust“. Dann brach die Verbindung ab. Die Kollegen der Firma im fernen Warschau informierten die polnische Polizei, die ihre Kollegen in Swiecko an der Oder, wo polnische und deutsche Beamte gemeinsam Dienst tun. Keine fünf Minuten später waren 600 Kilometer von Warschau entfernt Notarzt und Streifenwagen in Mecklenburg unterwegs, fanden den Lkw, konnten den Fahrer retten.
„So etwas ist ja eigentlich nicht unsere Aufgabe“, sagt Ulf Buschmann: „In erster Linie sollen wir Kriminalität bekämpfen, aber es ist auch schön, wenn man Menschenleben retten kann.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 29.01.2012