Wandel durch Handel

Die östlichen Nachbarn der EU sind noch immer tief in autoritären Strukturen verwurzelt. Trotzdem gibt es guten Grund zur Hoffnung. Das Erdgas spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Wer sich durch die Fernsehsender im Osten Europas zappt und dann für eine Weile die Augen schließt, der dürfte im ewigen Flimmern der Nachrichten zwei große Linien erkennen. Beide haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Beide könnten die Region zwischen Karelien, den Karpaten und dem Kaukasus in den nächsten Jahren entscheidend prägen.

Die erste Linie: Demokratie und Rechtsstaat, auch die auf Rechtssicherheit angewiesene Marktwirtschaft, erleben einen Rückschritt. Ein Kommentator in Warschau schrieb dieser Tage, Polen habe seit den 90er-Jahren nicht mehr so schwierige Beziehungen zu seinen östlichen Nachbarn gehabt. Das gilt grosso modo auch für die EU als Ganzes. Die Beziehungen nach Osten sind schwierig, weil die innere Entwicklung dieser Länder – aus westlicher Sicht – wenig erfreulich verläuft.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 26.09.2012