Grenzgänger zwischen Deutschen und Polen

Verschiedene Grenzpässe und Ausweispapiere. Foto: Oberschlesisches Landesmuseum

Grenzen in Europa. Das waren prägende Erfahrungen für viele Generationen und Völker. Die Überwindung von Grenzen bedeutet Weiterentwicklung und ist ein länger währender Vorgang. Er besteht aus einem Geflecht von Aktionen, Begegnungen, Diskussionen, Gesprächen und Handlungen. Vor der Grenze zu verharren, ist ein Stillstand und verhindert Entwicklungen. Gerade am deutsch-polnischen Verhältnis werden Entstehen, Wirken und Überwinden von Grenzen zwischen Völkern verständlich. Am Beispiel Oberschlesien lassen sich die gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Konfliktfelder staatlicher Grenzziehungen besonders erkennen und darstellen.

Diesem Thema widmet sich die Sonderausstellung „Grenzgänger. Erzählte Zeiten, Menschen, Orte“. Das Ausstellungsprojekt initiierte das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HdPZ) in Gleiwitz/Gliwice. Die Präsentation veranschaulicht mit vielen Informationen
und Quellenmaterial die Erfahrungen der Oberschlesier durch die Teilung des Landes
in den Jahren 1922 bis 1939. Diese Epoche hat die Region maßgeblich geprägt. Zudem ist die Zeitspanne beispielhaft für multiethnische Konfliktregulierung unter internationaler Kontrolle.

Der Katalog zur Ausstellung ist für 18,80 Euro im Museumsshop erhältlich.

Information und Kontakt:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen

Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400
e-Mail: info@oslm.de / Internet: www.oslm.de

Öffnungszeiten: di – so, 11 – 17 Uhr, mo geschlossen

Event: 21.04.2013 - 11:00 - 16.07.2013 - 17:00
Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.oslm.de
Veröffentlichung/ data publikacji: 18.04.2013