"Montag ich. Dienstag ich. Mittwoch ich"

Egomanie und Päderastie: Wie die posthum veröffentlichten Tagebücher des Autors Witold Gombrowicz Polen erschüttern.
Wer war Witold Gombrowicz? Der Schriftsteller hat, als er mit dem Jahre 1953 sein berühmtes "Tagebuch" beginnen ließ, folgendermaßen angefangen: "Montag Ich. Dienstag Ich. Mittwoch Ich. Donnerstag Ich." Schon mit den ersten Worten zeigt sich der große Egozentriker und Exzentriker: Hier ist ein großer Schriftsteller am Werk, der mit der Form des Tagebuchs virtuos spielt, sie sprengt und zugleich erneuert. Die drei Bände, die bis zu seinem Tod 1969 reichen, wurden zu einem der wichtigsten Werke der neueren polnischen Literatur. Damals gelangte Gombrowicz zu Weltruhm. Sein "Tagebuch" liegt heute in 23 Sprachen vor.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 24.05.2013