Klimaschutz im Kohleland

Ein angeblicher Sexskandal im Kopernikus-Museum, der polnische Nationalfeiertag und die sieben Wohnungen des Danziger Stadtpräsidenten beschäftigen die Polen. Der am Montag in Warschau eröffnete 19. Weltklimagipfel ist im Gastgeberland höchstens eine Kurzmeldung wert. Zwei Wochen lang bevölkern bis zu 10 000 Besucher, Unterhändler und Minister aus 195 Staaten, Umweltschützer, Presseleute und Demonstranten die polnische Hauptstadt. Wegen der Demonstranten hat Polen am Freitag für zwei Wochen die Schengenregeln außer Kraft gesetzt. An den Grenzen wird wie früher kontrolliert. Denn der Beginn des Klimagipfels fällt auf den polnischen Nationalfeiertag, der seit ein paar Jahren vor allem Neonazis zu schaurigen Aufmärschen in Warschau motiviert.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 12.11.2013