Rübermachen nach Polen

Vor 25 Jahren schloss die DDR ihre Grenze zumöstlichen Nachbarland.Viele Ostdeutsche blieben dort, weil sie mehr Freiheit hatten

Der Weg vom schwarz-rot-goldenen Betonpfahl zum rot-weißen ist heute ein kurzer Spaziergang über die Stadtbrücke. Hier in Frankfurt, beim Blick über das kabbelige Wasser der Oder, sind sich Deutschland und Polen ganz nah. Das war nicht immer so: Ende Oktober vor 25 Jahren riegelte die DDR diese Grenze ab, wie alle Übergänge zu Polen an Oder und Neiße. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der DDR-Bürger Eckehard Boese längst entschieden, seine brandenburgische Heimatstadt Schwedt gegen Warschau einzutauschen, wo „die politischen Rotbarsche nicht so streng waren wie in der DDR und das Leben deswegen viel freier war“. Ein Vergleich real existierender Sozialismen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 30.05.2005