»Eigentlich fühle ich mich hier wohl.« Alltagsrassismus in Potsdam

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Broschüre zu Alltagsrassismus in Potsdam erschienen

Sieben PostdamerInnen berichteten der Opferperspektive über ihren Alltag
in der Landeshauptstadt Brandenburgs. Die Gespräche mit ihnen zeigen
exemplarisch, wie sie von Mitmenschen beleidigt, herabgewürdigt oder
nicht für voll genommen werden. Die Gründe: weil sie keine weiße
Hautfarbe oder deutsche Herkunft haben, weil sie eine zweite Sprache
sprechen oder muslimischen Glaubens sind. Deutlich wird durch ihre
Berichte, wie weit entfernt die Vision einer offenen Stadtgesellschaft
noch von der Potsdamer Wirklichkeit ist.

Die Berichte der PotsdamerInnen sind nun in einer Broschüre
zusammengetragen und durch kurze und verständliche Texte zum Thema
Alltagsrassismus gerahmt. Die Veröffentlichung der Opferperspektive
umfasst zudem einen Überblick über die Integrationsanstrengungen der
Landeshauptstadt Potsdam und einen Service- und Adressteil.

Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden.
http://www.opferperspektive.de/Dokumente/Publikationen/Alltagsrassismus/...

Erstmalig präsentiert wurde die mit Unterstützung der Landeshauptstadt
Potsdam herausgegebene Broschüre auf der letzten Sitzung des Beirats zur
Umsetzung des Lokalen Aktionsplan für Toleranz und Demokratie gegen
Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit für die
Landeshauptstadt Potsdam.

Die Broschüre "Eigentlich fühle ich mich hier wohl - Alltagsrassismus in
Potsdam" richtet sich an alle interessierten PotsdamerInnen und
MultiplikatorInnen aus Schule und Verwaltung. Durch ihre anschaulichen
Texte eignet sie sich als Schulungsmaterial zum Thema alltägliche
Diskriminierung. Die Broschüre kann über die Opferperspektive bezogen
werden.

*Informationen* Tobias Pieper
*Telefon* 0171 1935669

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.opferperspektive.de/Dokumente/Publikationen/Allta...
Veröffentlichung/ data publikacji: 27.10.2009