Aktuelle Nachrichten zum Hochwasser

Der Scheitel des Oder-Hochwassers hat das Untere Odertal aber noch nicht erreicht. Er bewegte sich am Sonntag noch durch das Oderbruch. Am Pegel Kienitz erreichte die Welle jedoch bis Sonntagmittag nicht den Wert für die Alarmstufe 4 von 5,95 Metern, wie der Sprecher des Katastrophenschutzstabes Märkisch-Oderland, Tobias Seyfarth, sagte. Der Pegel sei innerhalb von fünf Stunden am Sonntagvormittag lediglich um einen Zentimeter auf 5,91 Meter gestiegen.

An einigen Stellen im Oderbruch dringt laut Seyfarth etwas Wasser durch die Deiche, vor allem durch Biber-Gänge. Die Lage sei aber unter Kontrolle. Auch eine leichte Böschungsrutschung an der Brücke bei Neurüdnitz sei vermutlich auf Biber-Baue zurückzuführen.

Ungewiss ist laut Seyfarth, wie sich das Hochwasser auf der Warthe auf die Oder auswirken wird. Die Warthe fließt durch Polen und trifft im Oderbruch auf den Grenzfluss. Da die Warthe derzeit ungewöhnlich viel Wasser führe, könne es sein, dass die Hochwasser-Situation im Oderbruch längere Zeit anhalten werde, sagte der Sprecher.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 30.05.2010