Der Tagesspiegel

NPD feiert Erfolge in Usedom

22,7 Prozent in Usedom-Stadt, 24,9 in Bansin. Die NPD feiert hier Erfolge wie kaum anderswo. Wie ist dieser Trend zu erklären? Liegt es an der wirtschaftlichen Unzufriedenheit? Suche nach einem beängstigenden Phänomen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.09.2011

Großer Grenzverkehr

Mythos, Macht, Monument: Die Ausstellung "Tür an Tür" präsentiert tausend Jahre deutsch-polnische Geschichte im Berliner Martin-Gropius-Bau.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.09.2011

Auferstehung des Lodzer Menschen - Polens Beitrag zur internationalen Filmkunst

Lodz ist ganz einfach zu finden. Es liegt genau in Polens Mitte. Trotzdem ist es keine ganz gewöhnliche polnische Stadt. Ja, man könnte behaupten, es handelt sich um die allerungewöhnlichste der polnischen Städte, schon deshalb, weil die Nationalität hier nie eine Rolle spielte.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.09.2011

Endlich „sichtbare“ Nachbarn? Zwei Botschafter – eine Botschaft

Im Mai besuchte ich eine polnische Stadt unweit der Grenze zu Deutschland, wo eine neue Philharmonie eröffnet wurde. Der Bürgermeister machte daraus einen deutsch-polnischen Abend, weil das 20-jährige Jubiläum des Nachbarschaftsvertrages kurz bevorstand. Es spielten Musiker und sangen Solisten aus beiden Ländern. Der polnische Bürgermeister erzählte in bewegenden Worten, wie lange es gedauert habe, bis die „neuen“ Einwohner dieser Stadt, fast alle aus einer Region in der heutigen Ukraine stammend (vor 1939 polnisch), sie als einen „sicheren Hafen“ betrachten und liebgewinnen konnten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.09.2011

„Ein kleiner Satz macht viel Rabatz“

Einen angry young man wie Marek Hlasko („Der achte Tag der Woche“) trieb die Atmosphäre von Verrat und Resignation dagegen ins Exil, wo er 1969 starb. Der in die USA emigrierte Janusz Glowacki ist mit seinen herrlichen Satiren wie „Die Unterhose, die Lotterie und das Schwein“ ein anderes Beispiel für die polnische Neigung zur schwarzgrundigenParabel bis Groteske. Sie verkörpern auch Jerzy Pilch oder ein Aphoristiker wie Stanislaw Jerzy Lec: „Ein kleiner Satz macht viel Rabatz.“

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.09.2011

Juwelen der Straße

Wohl kaum eine Kunst war in den vergangenen Jahren international so erfolgreich wie junge Malerei und Skulptur „Made in Poland“. Den in die weite Welt strebenden Künstlern mochte es wenig gefallen haben, dass ihre Werke ausgerechnet einen Stempel aufgedrückt bekamen, der sie an ihr Heimatland zurückbindet. Woher sich die Kraft dieser jungen Generation speist, liegt für die Grande Dame der polnischen Kunst und Kuratorin der großen Jubiläumsausstellung im Martin-Gropius-Bau, Anda Rottenberg, auf der Hand.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.09.2011

„Verjagen wir den Teufel!“

Polen, Europa und die EU-Ratspräsidentschaft – Der Nachbar im Osten versteht sich als Brücke. Polens Ex-Präsident Alekzander Kwasniewski, ein großer Europäer, hat schon vor drei Jahren bei einer Europa-politischen Tagung beider Länder alle langatmigen Bedenken im Blick auf Probleme im Einigungsprozess kurz und knapp so gekontert: „Der Teufel steckt im Detail? Verjagen wir den Teufel!“

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.09.2011

„Ein kleiner Satz macht viel Rabatz“

„Szukam slowa“: Ich suche Worte. So heißt das erste Gedicht, das die große Skeptikerin und Literatur-Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska 1945 veröffentlichte. Seit der ersten polnischen Teilung im Jahre 1772bis zur Gründung der Zweiten Republik 1918 und erst recht wieder nach dem deutschen Überfall 1939 ging es für die Schriftstellerunseres Nachbarlandes vor allem darum, Worte zur schwierigen bis prekären Lage ihrer Nation zu finden. „Die polnischen Dichter konnten es sich nie leisten, abseits ihrer Zeit zu stehen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.09.2011

Das neue Kraftzentrum in der Mitte Europas

Ökonomen schauen mit Hochachtung auf Polens Wirtschaft – Das Land steht in der Liste der Investitionsstandorte an sechster Stelle weltweit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.09.2011

Neue Weichen für neurotische Partner

Deutschland wird die Heranführung Polens an die EU fördern – so lautet die wichtigste Verpflichtung im Nachbarschaftsvertrag vom 17. Juni 1991. Sie war von historischer Tragweite, hat aber im bilateralen Verhältnis auch unmissverständlich die Rollen verteilt: hier der große Onkel, in den 90. besonders überzeugend durch Helmut Kohl symbolisiert, da der Juniorpartner, dem es unter die Arme zu greifen gilt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.09.2011