Berlin

Ein deutsch-polnisches Buch über Kaplan Maximilian Loboda (1909-1980) - Wer kann dem Autoren helfen

Maximilian Loboda (1909-1980). Fot. arch. pryw. Rolanda Semika

Immer wieder werden Anfragen an NIEDERLAUSITZ aktuell gestellt. Überwiegend geht es um geschichtliche Fragen und schon oft konnten Leser behilflich sein.
Wir veröffentlichen diese Anfragen gerne, ist es doch eine Verknüpfung, manchmal die Lösung eines Rätsels zu den Wurzeln der eigenen Geschichte.

Heute haben wir wieder eine Bitte um Mithilfe. Roland Semik schreibt gerade ein deutsch-polnisches Buch über Kaplan Maximilian Loboda, der 1942-1947 in der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche und 1945 vorläufig im polnischen Slubice diente.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.04.2012

"Polnische Versager" machen großes Kino

Der Club in Mitte mit dem selbstironischen Namen ist das Zentrum des Festivals „Film Polska“. Die Organisatoren versprechen nichts Geringeres als die besten Arthouse-Streifen aus dem Nachbarland.

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.04.2012

Nachbarn im Anflug

Komfortowe Parkowanie. Auf Polnisch wirbt der Flughafen für seine Stellplätze vor dem Terminal – zu Deutsch: „Komfortables Parken“. Und das Angebot wird angenommen, das ist beim Blick auf die Kennzeichen all der Autos zu erkennen, die hier draußen auf dem Parkplatz in Schönefeld stehen. Sie kommen aus den Wojewodschaften Zachodniopomorskie, Wielkopolskie, Lubuskie – also aus den Verwaltungsbezirken Westpommern, Großpolen und Lebus.

Veröffenlichung/ data publikacji: 05.03.2012

Berlin zückt das Strahlenschwert

Die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus fordern die polnische Regierung zum Verzicht auf deren geplantes Atomenergieprogramm auf. Dieser parteiübergreifende Antrag soll heute im Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. In dem Papier werben die Fraktionen zudem für Berlin als Standort für eine stärkere deutsch-polnische Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien. Doch die Wirkung des Antrags dürfte in beiden Bereichen zunächst eher symbolisch bleiben.

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.02.2012

Kein Verbrechen rechtfertigt ein neues

Mit einem Moment der Stille begann am Freitagmorgen eine Tagung zu einer noch immer emotional geführten Debatte. Es ging um die Rechtmäßigkeit der Vertreibung von Deutschen aus Gebieten des heutigen Polens und Tschechiens am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Opfer dieser »menschlichen und nationalen Katastrophe« sollten nicht vergessen werden, sagte Christoph Koch, Professor für Indogermanistik an der Freien Universität Berlin, bei der Eröffnung der zweitägigen Konferenz mit dem Titel »War die ›Vertreibung‹ Unrecht?« Er bat die Anwesenden, sich zu erheben.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.02.2012

Aussichtslos

Wieder einmal erhebt eine Organisation aus dem rechten Spektrum Entschädigungsforderungen an unsere Nachbarländer Polen und Tschechien. Das Unrecht der Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkriegs müsse doch endlich gesühnt werden, verkündet diesmal ein 38-Jähriger, der selbst erst lange nach dem Geschehen geboren wurde.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.02.2012

Rechter "Eigentümerbund" will gegen Polen klagen

Ein in Berlin gegründeter Verein will mittels Klagen in Polen und Tschechien die Ansprüche von Vertriebenen auf ehemaliges Eigentum durchsetzen. Östlich der Oder sorgt vor allem die Ankündigung für Aufmerksamkeit, dass Millionen Flugblätter an polnische Haushalte verteilt werden sollen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.02.2012

Teilhabe statt Paternalismus - Symbolische Gesten reichen nicht aus

Um den Integrationsgipfel zu retten, muss sich die Bundesregierung von dem Paternalismus verabschieden, der bisher ihre Vorstellung von Integration prägt.Symbolische Gesten des guten Willens reichen auf Dauer nicht. Der Integrationsgipfel muss sich ändern: in einen Teilhabe- und Partizipationsgipfel - oder er gehört abgeschafft. Eine Showveranstaltung, bei der jeder bloß seinen guten Willen bekundet, ohne dass etwas daraus folgt, braucht kein Mensch.

Veröffenlichung/ data publikacji: 31.01.2012

«Nur ein Ziel: Den Tod»

Der deutsche Bundestag hat am Freitag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Anlass war der 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki erinnerte in seiner Rede an die Deportation der Juden aus dem Warschauer Ghetto ins Vernichtungslager Treblinka im Sommer 1942. «Die Aussiedlung aus Warschau, sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: Den Tod», sagte der 91-jährige Holocaustüberlebende.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.01.2012

Berliner Polizei vertuschte Hintergründe des Ohnesorg-Todes

Neue Ermittlungen der Bundesanwaltschaft und Recherchen des SPIEGEL haben ergeben, dass Kurras den Schuss offensichtlich unbedrängt aus nächster Nähe und umgeben von mehreren Polizisten abgegeben hat. Der am Ort des Geschehens im Innenhof eines Hauses der Berliner Krumme Straße verantwortliche Einsatzleiter, der Staatsschutzbeamte Helmut Starke, hatte als Kurras' Vorgesetzter erklärt, er habe den Schützen erst erheblich später gesehen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.01.2012