Alte, neue, fremde Heimat/ stara, nowa mała ojczyzna

Gedenkbuch für die jüdischen Bürger Eberswaldes

Die jüdische Geschichte Eberswaldes begann im Mittelalter. Bis zur Jahrhundertwende blühte die jüdische Gemeinde auf und trug mit einer vergleichsweise großen Mitgliederanzahl (1930 waren es etwa 80 männliche Personen aus Eberswalde und Finow) zum florierenden Leben der Stadt bei. Die jüdischen Bewohner der Stadt prägten den Handel und das Bild der Innenstadt bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933.

Aktivitäten zur Stärkung demokratischer Alltagskultur

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus steht im Zentrum unseres Interesses. Im Rahmen verschiedener Projekte befassen wir uns aber auch immer wieder mit dem Gesamtkomplex der Geschichte von Zuwanderung und der Anwesenheit verschiedener kultureller Minderheiten in Vergangenheit und Gegenwart. Wir leisten vor allem Jugendarbeit, beziehen die Schulen ein und versuchen öffentliches Interesse zu wecken.

Zum Tag der Erinnerung und Versöhnung

Gorzów ehrt verstorbene Landsberger

Feierlichkeiten zum Tag der Erinnerung und Versöhnung. Im Ossarium auf dem kommunalen Friedhof fanden die verstorbenen ehemaligen Landsberger eine neue Ruhestätte, nachdem ihre Gebeine während der Bauarbeiten an einer neuen Straße durch den Kopernikuspark exhumiert worden waren.

Ansprache der Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft Landsberg

„Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute“ – das waren zwei Zeilen, die uns Schülerinnen und Schüler meiner Generation mit Freude und Genugtuung erfüllten. Höchst jugend­lich, denn wir freuten uns einfach, an das Ende dieses sehr langen Gedichts gelangt zu sein, in dem Friedrich von Schiller die Beschreibung eines Glockengusses mit den Entwicklungsstufen eines menschlichen Lebens eng verbindet.

Natürlich denkt man als alt gewordener Mensch weiter.

Ansprache des Stadtpräsidenten von Gorzów

Sehr geehrte Damen und Herren, gleich werden wir Zeugen eines jener Ereignisse, die in der Geschichte unserer Stadt eine Zäsur und den Anfang einer neuen Etappe in ihrer Entwicklung dar­stellen. Der 2. September, den wir für die feierliche Eröffnung des 750. Jubiläums der Stadt gewählt haben, ist im doppelten Sinne ein besonderer Tag. Von heute an begehen wir den 750.

750 Jahre Landsberg an der Warthe – Gorzów Wielkopolskie

Nagłówek: 
Einweihung der Friedensglocke: Pokój – Pax – Frieden / 1257-2007 / Landsberg an der Warthe – Gorzów Wielkopolskie

Die Feierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der prall gefüllten Marienkirche im Zentrum der Stadt. Anschließend gingen alle gemeinsam zum Grunwaldzki-Platz, wo die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Landsberg gestiftete Friedensglocke (mit der Aufschrift: Pokój – Pax – Frieden / 1257 - 2007 Landsberg an der Warthe - Gorzów Wielkopolski) werden sollte. Den Glockenturm auf dem Grunwaldzkiplatz hatte die Stadtverwaltung errichtet. Die Bundes­arbeits­gemein­schaft Landsberg (BAG) hatte uns eingeladen, an dieser Feierlichkeit teilzunehmen.

Geschichte erforschen, Zukunft gestalten - Erstes Treffen der ehemaligen und heutigen Bewohner Sellins (Zielin)

pierwsze spotkanie dawnych i dzisiejszych mieszkańców Zielina (Sellin). Zainicjowane zostało ono przez ks. Andrzeja Tychońca, dyrektora szkoły podstawowej Krzysztofa Karolaka oraz sołtysa Józefa Mroziaka. Impulsem było tu podobne spotkanie w Czelinie (Zellin) w czerwcu ubiegłego roku. Przy aktywnym udziale Eliviry Profé-Mackiewicz oraz DPG Brandenburg nawiązano kontakt z dawnymi mieszkańcami, w imieniu których pani Kasten, pan Olm i pan Nehring uzgodnili organizację spotkania. Niektórzy z nich już wcześniej nawiązali prywatne kontakty z pojedyńczymi mieszkańcami Zielina.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 07.06.2008 - 11:00 - 07.06.2008 - 16:00

Geschichte erforschen, Zukunft gestalten - Erstes Treffen der ehemaligen und heutigen Bewohner Sellins (Zielin)

Am 7. Juni 2008 findet das erste Treffen der ehemaligen und heutigen Bewohner von Zielin / Sellin statt. Angeregt wurde es vom örtlichen Pfarrer Tychoniec, dem Schuldirektor Karolak und dem Bürgermeister Mroziak. Sie hatten vom Treffen in Czelin / Zellin im Juni 2007 gehört, gelesen, bzw. selbst daran teilgenommen. Mit der Unterstützung von Elvira Profé-Mackiewicz und der DPG Brandenburg wurde ein Kontakt zu den ehemaligen Bewohnern hergestellt. Frau Kasten, Herr Olm und Herr Nehring befragten ihre ehemaligen Mitbewohner, die dieser Idee zustimmten.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 07.06.2008 - 11:00 - 07.06.2008 - 16:00

Bildung einer „Lernpartnerschaft“ zwischen den Orten Eberswalde, Zielona Góra (Grünberg) und Skwierzyna (Schwerin a.d. Warthe)

Grupa z Eberswalde odwiedzi w dniach 14-15 czerwca 2008 roku Zieloną Górę, Bledzew und Skwierzynę. Najpierw odbędzie się spacer po żydowskich śladach w Zielonej Górze (m.in. cmentarz żydowski, miejsce po dawnej synagodze, tablica poświęcona pamięci Levysohna, wydawcy pierwszej gazety codziennej w mieście). Podczas spotkania w muzeum przedstawiona zostanie działalność Lubuskiej Fundacji Judaica oraz odbędzie się rozmowa wokół następujących tematów: zwalczanie uprzedzeń, stosunek do obcych, niemiecka historia Zielonej Góry.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 14.06.2008 - 11:00 - 15.06.2008 - 17:00

Bildung einer „Lernpartnerschaft“ zwischen den Orten Eberswalde, Zielona Góra (Grünberg) und Skwierzyna (Schwerin a.d. Warthe)

Der Gegenbesuch findet am 14./15. Juni 2008 in Zielona Góra, Bledzew und Skwierzyna statt. Der Besuch beginnt mit einem Stadtrundgang auf jüdischen Spuren in Zielona Góra (u.a. jüdischer Friedhof, Standort der ehemaligen Synagoge, Gedenktafel für Levysohn, den Herausgeber der ersten Grünberger Zeitung). Im örtlichen Museum geht es dann um die Aktivitäten der Lebuser Stiftung Judaica, um Aktivitäten zur Überwindung von Vorurteilen, um das Verhältnis zum Anderen/Fremden, zur deutschen Geschichte Grünbergs.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 14.06.2008 - 11:00 - 15.06.2008 - 17:00