Sébastien Gobert

Radio Rajca aus Bialystok

Der Osten Polens braucht EU-Geld fürs wirtschaftliche Überleben. Zugleich erstickt die geschlossene Außengrenze der Union den Austausch mit den Nachbarn. Die Straße endet im Urwald von Bialowieza. Hier, in der polnischen Woiwodschaft Podlaskie, ist der Wilde Osten der Europäischen Union. Im Nationalpark leben noch mehrere hundert Bisons in Freiheit, nur Indianer und Cowboys gibt es nicht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.05.2012

Radio Rajca aus Bialystok

Die Straße endet im Urwald von Bialowieza. Hier, in der polnischen Woiwodschaft Podlaskie, ist der Wilde Osten der Europäischen Union. Im Nationalpark leben noch mehrere hundert Bisons in Freiheit, nur Indianer und Cowboys gibt es nicht. Östlich von Warschau werden Städte selten, die größten sind Bialystok und Lublin. Das Schienennetz wird dünn, statt Schnellzügen bewegen sich Lastwagen mühsam über Landstraßen vorwärts in Richtung Litauen, Weißrussland oder die Ukraine. „Wir sind praktisch von Warschau isoliert“, bedauert der Bürgermeister der Stadt Biala Podlaska, Andrzej Czapski.

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.05.2012
Subskrybuje zawartość