Stolpersteine

Denkanstöße im Schwedter Pflaster

Das Projekt „Stolpersteine“ wird in Schwedt im Herbst fortgesetzt. Im September, während der Woche des ausländischen Mitbürgers, solle es soweit sein, sagte Hans-Rainer Harney, Sprecher des Schwedter Bündnisses gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rassismus. Vor der praktischen Umsetzung steht jedoch die Quellenrecherche. Neben den Archiven in Schwedt und Angermünde werden die Suchenden auch in Berlin und Potsdam fündig.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.04.2011

Jüdischem Leben in Frankfurt auf der Spur

Rabbiner Ignaz Maybaum, Bruno und Marie Friedländer, Martha Naftaniel: Im Stadtzentrum zwischen Karl-Marx-Straße und Großer Scharrnstraße wurde am Montag innerhalb der Aktion Stolpersteine 23 jüdischer Mitbürger gedacht, Opfer des Nationalsozialismus.
„28 000 Stolpersteine, die Menschen auch verbinden sollen, sind es bisher, allein in Hamburg 1200“, berichtete der gebürtige Berliner Gunter Demnig auf dem Weg zum nächsten Verlegeort.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.03.2011

Aus dem Land vertrieben

„Georg Meyer war ein jüdischer Kaufmann. Er heiratete Betty, die Schwester meiner Oma. Wann? Das weiß ich leider nicht“, berichtete Hannelore Zimmermann, in DDR-Zeiten in der Entwicklungsabteilung des Halbleiterwerkes tätig, jetzt Rentnerin. Patentante Ursula, die ihr so stimmungsvolle Briefe aus Übersee zukommen ließ, war die Tochter von Georg und Betty Meyer. Auch sie heiratete hier in Frankfurt einen Juden: Leo Maschke. Er übernahm später das Kaufhaus. Als die Nazis an die Macht kamen und immer mehr Duck auf die jüdische Bevölkerung ausübte, floh die Familie aus Deutschland. Nach China.

Veröffenlichung/ data publikacji: 04.02.2011

Die Kippa von Kantor Rosenbaum

Bewegende Minuten Donnerstagabend im Kleist Forum: Jan Rosenbaum, Enkel zweier jüdischer Frankfurter Bürger, die von den Nazis umgebracht wurden, überreicht Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde die Kippa seines Großvaters Julius, dem letzten Kantor dieser Gemeinde in Frankfurt vor dem Krieg. Über Internet erfuhr der Hamburger, dass hier in Frankfurt für Julius und Erna Rosenbaum am 11. September 2008 in der Karl-Marx-Straße – in Nähe des Synagogengedenksteins – zwei Stolpersteine verlegt wurden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.01.2011

Projekcja filmu "Kamienie pamięci" w Słubicach

5 lipca 2010 r. o godz. 18 w Małej Auli Collegium Polonicum w Słubicach odbyła się projekcja filmu "Kamienie pamięci" (Stolperstein) w reżyserii Dörte Franke oraz dyskusja o działalności niemieckiego artysty Guntera Demniga. Na spotkanie, symultanicznie tłumaczone z języka niemieckiego na język polski, przybyło wiele osób zarówno z samych Słubic jak i zza Odry.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.07.2010

„Jüdische Geschichte vor Ort”

Studierende der Viadrina verlegen 25 neue Stolpersteine, zeigen Dokumentarfilm und laden zum Zeitzeugengespräch

Unter dem Titel „Jüdische Geschichte vor Ort” arbeiten Studierende der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) die lokale Geschichte der Oderstadt auf und erinnern an das jüdische Erbe Frankfurts und Słubices. Teil des Projekts ist die Verlegung sog. „Stolpersteine”, in den Asphalt eingelassener Steine, die mit ihrer Inschrift an Holocaust-Opfer erinnern.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.06.2010
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