Dietrich Schröder

Schlechtes Zeugnis für Polizeiarbeit 
an der Grenze

Täglich verschwindet in den vier größten Brandenburger Städten entlang der Grenze zu Polen mindestens ein Auto. Und nur an jedem fünften Tag kann die Polizei einem der Besitzer seinen Wagen wieder zurückgeben. So sieht zwei Jahre nach Abschaffung der Grenzkontrollen die Realität aus.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.02.2010

Autodiebstahl in Grenzorten steigt

Der Autodiebstahl ist in den vier Brandenburger Grenzstädten mit Übergängen nach Polen ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Im Gegensatz dazu sei die Aufklärungsquote weiter gesunken und betrage derzeit gerade mal 17,7 Prozent. Das räumte Polizeipräsident Arne Feuring auf einer Pressekonferenz am Freitag ein.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.02.2010

Linker wünscht sich Tram

Rund 100 Bürger kamen am Mittwoch Abend 19 Uhr in den Saal 3 des Audimax der Europa-Universität Viadrina, um über eine mögliche Straßenbahn zwischen Frankfurt und Slubice zu diskutieren.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.02.2010

Schwäche des Euros macht den Zloty stärker

Wer häufiger nach Polen fährt, hat es schon in den Wechselstuben an der Grenze bemerkt: Die derzeitige Schwäche des Euros hat zur Folge, dass man nicht mehr so viele Zloty für die Gemeinschaftswährung erhält. Gab es zum Jahreswechsel noch um die 4,20 Zloty für einen Euro, hält sich der Kurs mittlerweile seit Tagen bei 4,00 Zloty.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.02.2010

Was aus der Oder-Partnerschaft wird, ist offen

Acht Regionen - eine Gemeinschaft. Was als Motto für eine deutsch-polnische Oder-Partnerschaft ambitioniert daherkommt, ist in der Praxis offenbar nur schwer umzusetzen. Beim Politiker-Gipfel in Potsdam vom Mittwoch zeigte sich, dass bisher die Partikularinteressen überwiegen. Trotz mehrmonatiger Vorbereitungen konnte man sich nicht auf eine gemeinsame Erklärung zum Ausbau der Verkehrswege einigen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.01.2010

Als Protestant beim neuen Primas zu Gast

Als kürzlich der neue Primas der katholischen Kirche Polens, Erzbischof Henryk Muszynski, in sein Amt eingeführt wurde, war auch ein deutscher Protestant zu Gast: Pfarrer Justus Werdin aus Greiffenberg (Uckermark). Er bemüht sich seit Jahren um gutnachbarschaftliche Beziehungen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.12.2009

Zugansagen: Normalität in der Grenzregion

Wenn sich einige Reisende darüber aufregen, dass es im Regionalexpress zwischen Frankfurt und Berlin auch polnische Ansagen gibt, ist das schon verwunderlich. Sind das nicht vielleicht die gleichen Leute, die bei Urlaubsreisen ins Ausland als Erste deutschsprachigen Service fordern? Und haben diese Meckerer noch nicht begriffen, dass die Entwicklung einer Grenzregion davon abhängt, wie offen man sich gegenüber den Nachbarn verhält? Dass Zweisprachigkeit hier also eher die Normalität sein sollte?

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.12.2009

Steinbach und kein Ende

Gibt es in den deutsch-polnischen Beziehungen nichts Wichtigeres als den Streit um Erika Steinbach? Diese Vermutung liegt nahe, denn vor dem Besuch des polnischen Außenministers am Freitag in Berlin stellten sich führende Unions-Politiker, darunter der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer, demonstrativ hinter die Vertriebenen-Präsidentin. Und versuchten, damit Druck auf FDP-Chef Westerwelle auszuüben, der sich bisher der Berufung Steinbachs in den Rat der Stiftung ""Flucht, Vertreibung, Versöhnung" entgegenstellt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.12.2009

„Wir werden nicht allein damit fertig"

Wojciech Jaruzelski will 1981 mit der Verhängung des Kriegsrechts dem Einmarsch sowjetischer Truppen zuvorgekommen sein. Ein Dokument weckt Zweifel.

Am 13. Dezember 1981 wurde in der Volksrepublik Polen der Kriegszustand verhängt. Tausende Anhänger der Gewerkschaft „Solidarnosc" kamen in Haft. Der damalige Partei und Staatschef Wojciech Jaruzelski behauptet bis heute, man sei damit einem sowjetischen Eingreifen zuvorgekommen. Ein neu entdecktes Dokument lässt daran Zweifel aufkommen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.12.2009

Viel Ärger um 377 Babys

Der Vorgang ist spektakulär: Im Frühjahr 2008 hatte die Brandenburger AOK das Klinikum in Schwedt angezeigt, wegen des Verdachts, dass zahlreiche "Notgeburten" polnischer Babys dort in Wirklichkeit keine Notfälle waren. Ermittlungen werden seither mit großem Aufwand betrieben, ein Ergebnis ist nicht in Sicht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 09.12.2009